In der Generationenwerkstatt befassen wir uns mit dem Ziel der Generationengerechtigkeit und -Fairness vor allem mit:
- Nachhaltigkeitsstrategien
- Demografiestrategien und deren Umsetzung
- Schaffung von Transparenz bei "den" Generationenprojekten
- Generationengerechte Fortentwicklung der sozialen Strukturen im regionalen Raum.
Die damit verbundenen Veränderungen bieten vielfältige Gelegenheiten für ein neues Miteinander, einen Generationendialog der Fairness und der nachhaltigen Wertschöpfung. Die Generationenwerkstatt versteht sich in diesem Prozess als Generationenbrücke.
"Kommunen und Regionen im demografischen Wandel stehen im Wettbewerb um Einwohner, gute Arbeitsmöglichkeiten, attraktive Lebensbdedingungen und gute Lebensbedingungen. Die Effekte der demografischen Entwicklung sind vielfältig: Die rasche Zunahme des Anteils älterer Menschen, rückläufige Geburtenzahlen und Wanderungsbewegungen führen führen regional und lokal zu unterschiedlicher Bevölkerungsstruktur. Es gibt auch stark prosperierende Kommunen mit sehr jungen Einwohnern und Bevölkerungszuwachs" (Bertelsmann Stiftung).
Die Konzepte und Projekte unserer Generationenwerkstatt basieren auf den Daten der Studie der Bertelsmann Stiftung, die im Auftrag der Hessen Agentur erstellt wurde. Sie finden die Daten für Eltville am Rhein unter:
Die Bertelsmann Stiftung stellt den Kommunen und unserer Generationenwerkstatt ein umfangreiches Informationssystem zur Verfügung.Dabei stehen derzeitig die Felder Demografischer Wandel, Finanzen, Soziale Lage sowie Integration im Fokus.
Mit unseren Themen und transparenten Projekten stellen wir innovative Lösungen z.B. für Infrastrukturprojekte wie Wohnen und Gesundheit, Bildung und Ausbildung, Wirtschaft und Beschäftigung, Energie, Umwelt und Klima zur gemeinnützigen Verfügung und zur öffentlichen Diskussion im Forum. Unsere Vorschläge zur generationengerechten Lebensgestaltung im Rheingau haben Pilotcharakter auch für andere Regionen im ländlichen Raum, die im Wettbewerb mit urbanen und prosperierenden Ballungszentren stehen.
Bild: Fußgängerzone Eltville, Quelle: Wiesbadener Kurier, Archiv: Margielski
Im aktuellen Fokus stand z.B. das Projekt der Bebauung des ehemaligen Rheingauhallengrundstückes in Eltville. Dafür haben wir den Vorschlag eines bedarfsgerechten Mehrgenerationenquartiers als Sozialzentrum gemacht. Es beinhaltet:
- Mehrgenerationenhaus als offener Treffpunkt im Quartier mit Senioren- und Familienbörse,
- Mehrgenerationenwohnen als selbstorganisierte Lebensform in nachbarschaftlichen
Strukturen, z.B. für Alleinerziehende, junge Senioren und (Wahl-) Familien,
- Pflegeheim mit generationenübergreifendem Konzept:
- Teilstationäre Pflege (Tagespflege)
- Vollständige Pflege (Dauer- und Kurzzeitpflege)
- Ambulante Pflege (Sozialstation)
- Pflegewohngruppen als kleinteiliges Betreuungsangebot
- Betreutes Wohnen als bedarfsorientierte Dienstleistung,
- Fachärztliche Ambulanz als Versorgungszentrum mit 4-6 Ärzten einschl. Hausärzeten,
Therapeuten, Schwestern, Pflegern und Sozialarbeitern.
Die Konzeption ist entspricht der demografischen Entwicklung in Eltville und den angrenzenden Kommunnen mit einer stark steigenden Anzahl älterer Menschen in unserer Stadt.
Unser Werkstattteam trifft sich zu Projektbesprechungen, Austausch von Informationen, Terminbesprechungen, Meinungsaustausch, Vorbereitung von Veranstaltungen regelmäßig mindestens alle vier Wochen, im Bedarfsfall bei aktuellen Anlässen auch öfters. Wir arbeiten professionell. Auch die Geselligkeit kommt dabei nicht zu kurz.
Wir laden Sie herzlich ein zur nachhaltigen Mitgestaltung unserer Region und von Eltville am Rhein. Packen wir es gemeinsam an.
Aktuelle Projektinformationen entnehmen Sie bitte der Homepage:
hr.balelt@t-online-de oder via
www.forum-generationen-zukunft.de